Einige haben es ja schon mitbekommen: Ich habe den vermutlich kürzesten Camino aller Zeiten hingelegt. Beziehungsweise mich hat’s hingelegt, nach gerade mal zwei Stunden. Es ist zum Glück nichts wirklich Schlimmes passiert, allerdings wurde mir nach Arztbesuch und Kniescheibe-wieder-an-der-richtigen-Stelle-platzieren nahe gelegt, eine mehrwöchige Pause zu machen. Die konnte und wollte ich nicht in Spanien verbringen, also bin ich nach einer knappen Woche wieder nach Hause zurück. Jetzt bin ich zwar noch ein wenig bewegungseingeschränkt. Aber die Finger wollen schon wieder! Diese wenigen Tage sorgen für etliche kurze Geschichten über mein Camino-Abenteuer. Eigentlich ganz gut, dass der Weg so schnell zu Ende war, denn ich mag mir gar nicht vorstellen, wie viel Erzähl- und Schreibstoff sieben Wochen ergeben hätten! Da hätte ich radikal kürzen müssen, damit meine Leserinnen und Leser nicht vor Erschöpfung aus den Pantoffeln kippen.

So, ich gehe jetzt ganz behutsam fürs Osterwochenende (Eier, Blumen, Spargel vielleicht?) einkaufen – Treppensteigen ist noch etwas schwierig – und heute Abend oder Morgen geht’s dann los mit meinen Reiseberichtchen.

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