Das Wort Shoefie (engl.) setzt sich zusammen aus dem englischen shoe = Schuh und dem neumodischen Selfie (Fotos von sich selbst, die man überall postet und somit hemmungslos verbreitet). Das Shoefie ist noch ein wenig ungewohnt, trotzdem wird ihm eine große sprachliche und mediale Karriere vorausgesagt. In gewissen Internetforen, die sich mit Wandern und Pilgern befassen, aber auch in den bekannten sozialen Netzwerken wird das Shoefie in den kommenden Wander- und Pilgermonaten schon bald zum Höhenflug ansetzen.

MedienexpertInnen und KommunikationswissenschaftlerInnen werden dem Boom, den das Shoefie auslöst, fassungslos und respektvoll zugleich gegenüberstehen. Bald werden PsychologInnen auf den Plan treten und den Hype um das Shoefie gebührend interpretieren. Denkbar sind auch Psycho-Tests: Welcher Shoefie-Typ bist du?

Was sind das überhaupt für Menschen, die ein Shoefie posten? Wanderschuhfetischisten oder Camino-Virus-Infizierte? Selbstdarsteller, die ihr Gesicht nicht zeigen wollen und sich hinter der Anonymität einer Schuhsohle verstecken? Wichtigmacher oder Laufgestörte? Ach, vielleicht sind es einfach nur Leute, die gern irgendeinen Unsinn verbreiten. Solche wie ich halt.

Das Shoefie des Tages zeigt Schuhe, die noch relativ neu aussehen, aber schon einiges unter den Sohlen hatten. Sie sind gut eingelaufen, heute nochmals imprägniert worden und machen es sich in den nächsten Stunden noch recht bequem.

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Wer genau hinschaut, wird entdecken, dass sie quasi laufbereit auf der Bettkante sitzen. Noch einmal schlafen!

PS: An dieser Stelle danke ich auch meinem Schwiegersohn als Urheber der Wortkreation „shoefie“.

 

 

 

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