Viele kurze Wege, die sich aber insgesamt doch auf ungefähr 60 km summiert haben. Ich wollt’s erst gar nicht glauben, aber der permanent mitgeführte Schrittzähler behauptet dies jedenfalls. Gut.

Die ersten fünf Schritte ignoriert er, er springt erst an, wenn man mehr als fünf Schritte am Stück tut. Er zählt also nicht: den Weg vom Bett zum Schreibtisch, von der Kochnische ins Klo, vom Schreibtisch zum Fenster, vom Fenster zum Esstisch. Es muss eine größere Wohnung her, demnächst in den nächsten ein, zwei, drei Jahren, dann rentiert sich der Schrittzähler endlich auch mal zu Hause. Was mich daran erinnert, wie wunderlich die Wohnungssuche vor zwei Jahren war. Da wollte ich was drüber schreiben – ich fang mal an, Veröffentlichung wenn’s fertig ist.

Gestern abend gab es übrigens noch eine romantische Einlage. Als der große Enkel zu mir sagte, mit dieser samtweichen Stimme: Ich kann nicht einschlafen … ich will deine Hand halten, bis ich eingeschlafen bin, da wusste ich: Er wird dereinst viel Erfolg bei den Frauen haben!

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