In der vergangenen Woche waren meine Wege eher kurz. Dienstag und Samstag waren ok, der Rest … naja. Ich habe im September schon mal eine lange Unterwegs-Woche gemacht, da waren Tage mit 13, 15 und 18 Kilometer dabei. Ging gut, abends war ich müde, aber das bin ich ja eh meistens 🙂

Die Herausforderung liegt momentan darin, dass ich mich an die Schuhe gewöhne, und ich gehe auch immer meistens mit Gepäck.

Montag: 5 km

Dienstag: 11 km

Mittwoch: 4 km

Donnerstag: 5 km

Freitag: 8 km

Samstag: 12 km

Sonntag: 4 km

Gestern mit selbstgestrickten Socken (nicht von mir), dabei festgestellt, dass die einfach besser sind als das ganze gekaufte Zeug. Ich muss also bis zur Abreise auch noch Socken stricken.

Ich hoffe, dass das Wetter die nächsten Wochen so bleibt! Regnen darf’s schon, denn Regenwetter werde ich auf dem Weg auch öfter mal haben. Aber bitte kein Glatteis!

Und meine Schwachstelle: Wenn’s nach oben geht, dann mach ich schlapp. Gleich zu Beginn des Jakobsweges geht es nämlich erst mal hinauf. Für so eine Flachländlerin wie ich es bin, sogar ziemlich arg hinauf.

Saint-Jean-Pied-de-Port: 163 m ü. NN – Roncesvalles: 962 m ü. NN

Nicht schlimm? Ja, für Bergsteiger natürlich nicht. Für mich schon. Denn die 962 Meter über Normalnull sind nur die Endangabe. Dazwischen verbergen sich noch zwei Pässe mit 1344 und 1430 Metern. Igitt. Darf ich gar nicht drandenken!

Man kann die erste Etappe entschärfen, indem man sie in zwei Teile splittet. Bei sehr schlechtem Wetter ist auch ein Ausweichweg möglich, zum Teil sogar vorgeschrieben, damit spart man 400 Höhenmeter. Trotzdem: Es geht hinauf.

Umso wichtiger ist also wirklich möglichst wenig Gepäck und – nicht vergessen: Jedes Pfund an mir selbst schleppe ich schließlich auch noch mit.

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