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Klobesuche waren jetzt recht abenteuerlich. Denn manchmal traf es zu, dass genau dann in einer der Wohnungen über mir die Klospülung betätigt wurde. Das Rauschen und Plätschern im Abflussrohr erinnerte an einen oder mehrere Wasserfälle. Zugleich immer ein wenig Zugluft, eben Toilettennutzung mit Outdoor-Feeling. Quasi ein echtes Naturerlebnis!

Der Rest ist schnell erzählt. Bereits in der folgenden Woche stand der Maler vor der Tür und wollte malern. Dumm nur, dass man ja schlecht ins Leere hinein drauflos malern kann. Es wurde also erneut die Größe des Lochs vermessen. Zwei Tage später erschien der Maler mit einer passend zurechtgesägten Spanplatte, dichtete das Loch ab und strich alles weiß, außer meiner blauen Wandmalerei. Gleich auch noch die restlichen Klowände inklusive Decke.

Momentan erinnert nur ein großer weißer Fleck innerhalb der blauen Malerei an die Geschehnisse. Den wollte ich eigentlich vor Weihnachten noch überpinseln, aber die Zeit war zu knapp. Nun suche ich nach den Schablonen für Muscheln, Seesterne und Wellenkrönchen (freihändig kann ich nicht), blaue Farbe ist noch da, hoffentlich nicht eingetrocknet.

Und dann sieht es hoffentlich wieder so aus:

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Endlich Ende!

 

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